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    Zürich – Gotthard – Mailand Achse

    Die Gotthardlinie zwischen Zürich und Mailand ist aus verschiedenen Gesichtspunkten interessant. Zuerst ist die historische, geographische, strategische und politische Rolle des Gotthardpasses als das Herz der Schweiz zu erwähnen. Der geographisch klar strukturierte Korridor zwischen Zürich und Mailand umfasst sehr verschiedenartige urbane und ländliche Schweizer Regionen. Es sind dies die Kernstädte Zürich und Mailand am Anfang und am Ende des Korridors, mittelgrosse Schweizer Städte wie Zug, Schwyz, Bellinzona, Lugano, Chiasso (ebenso die italienische Stadt Como), ländliche Regionen wie das Sihltal, der dicht bevölkerte Kanton Zug, der innere, ländlichere Teil des Kantons Schwyz, der ländliche Kanton Uri, der obere ländliche Teil des Kantons Tessin (Leventina) ebenso wie suburbane und urbane regionen (Bellinzona, Lugano, Mendrisiotto, Ebene von Como bis Mailand).

    Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel wird Ende 2016 eröffnet werden. Die Zugreise von Zürich nach Mailand und umgekehrt wird von über vier Stunden auf weniger als drei Stunden für einen Weg verkürzt. Die zwei Kernstädte werden dadurch auf «Ein-Tages-Geschäfts-Distanz» zusammenrücken.

    Demgegenüber werden viele Gemeinden zwischen Erstfeld (UR) und Bodio (TI) neue Vorteile und Nachteile, neue Chancen und Probleme sowie neue Herausforderungen vorfinden. Dieser fundamentale Wandel wird Einfluss auf alle ländlichen und städtischen Regionen an der Gotthard-Linie haben. Welche Auswirkungen muss der öffentliche Sektor in städtischen und ländlichen Gebieten mit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels erwarten? Welches sind die Einflüsse auf das gegenseitige Verhältnis zwischen den Kantonen, Regionen, Städten und Gemeinden? Welche Veränderungen können vorweg genommen werden, wo gibt es gemeinsame Interessen? Wie sollen die Kantone, Regionen und Städte reagieren? Wie kann die Effizienz und die Effektivität des Verhältnisses zwischen städtischen und ländlichen Gebieten als Teil dieser Entwicklung verbessert werden? Welche Arten von Zusammenarbeit und Partnerschaften könnten in Bezug auf die Generierung eines integrierten städisch-ländlichen Verhältnisses erfolgreich sein?

    Um diese Fragen zu beantworten und um neue Strategien und integrierte Governance-Modelle zu finden, wird die Stadt Zürich eine Studie mit dem Arbeitstitel «Zürich – Gotthard – Mailand – Interdependenz und gegenseitige Beziehung von Kernstädten, ländlichen und städtischen Gebieten» zusammen mit den Kantonen Schwyz, Uri und Tession sowie mit weiteren Organisationen erarbeiten.

    Die Studie zielt darauf ab, sehr konkrete Resultate zur gegenseitigen Zusammenarbeit und zu einer nachhaltigen Strategie und Governance entlang der Gotthardlinie zu erarbeiten.

    Zürich – Gotthard – Mailand Achse

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